Hauptmann Conan und die Wölfe des Krieges

Sendezeit: 20:15 - 22:20, 31.10.2018
Genre: Kriegsfilm
  • Darsteller: Philippe Torreton (Conan), Samuel Le Bihan (Norbert), Bertrand Le Coq (De Scève), Catherine Rich (Madeleine Erlane), François Berléand (Commandant Bouvier), Claude Rich (Général Pitard de Lauzier), André Falcon (Colonel Voirin), Claude Brosset (Père Dubreuil), Crina Muresan (Ilyana), Cécile Vassort (Georgette), François Levantal (Forgeol), Pierre Val (Jean Erlane), Roger Knobelspiess (Major Cuypène), Frédéric Pierrot (Chef de train), Jean-Claude Calon (Officier greffier Loisy)
  • Drehbuch: Jean Cosmos, Bertrand Tavernier
  • Regie: Bertrand Tavernier
  • Kamera: Alain Choquart
  • Musik: Oswald d'Andréa
  • Produzent: Alain Sarde, Frédéric Bourboulon, Bertrand Tavernier
  • Andere Personen: Roger Vercel, Luce Grunenwaldt
Frankreich (1996) Hauptmann Conan, der charismatische und furchtlose Kriegsheld, führt seine 50 Mann in die letzte Schlacht an der Saloniki-Front. Sie haben entscheidenden Anteil daran, dass die Bulgaren kapitulieren. Selbst als Frankreich schließlich den Waffenstillstand unterzeichnet, kämpfen sie weiter, plündern und tyrannisieren die Zivilbevölkerung.
Norbert, ein Freund von Conan, stellt sich schließlich gegen ihn. Für das Kriegsgericht untersucht er die Verbrechen der eigenen Truppe. Mit seiner ernsthaften und bodenständigen Art wird er der temperamentvolle Gegenpart zum ekstatischen und ungehemmten Conan, der die Härte und Brutalität des Stellungskrieges zur Richtschnur seines Handelns gemacht hat.
Die Rückkehr von Conan und seinen Soldaten nach Frankreich wird der bittere Schritt in die Bedeutungslosigkeit, war doch der Krieg zu ihrer eigentlichen Heimat geworden.
Hintergrundinformationen: Bertrand Taverniers hartes und nachdenklich stimmendes Kriegsepos "Hauptmann Conan und die Wölfe des Krieges" entfaltet ein Tableau des Grauens und der Sinnlosigkeit des Krieges, in dem sich Heroismus und Menschlichkeit gegenüberstehen. "Kapitän Conan und die Wölfe des Krieges" beruht auf dem autobiografischen Roman von Roger Vercel, der 1934 erschienen ist. Der Film wurde 1996 mit dem César für die beste Regie und den besten Hauptdarsteller ausgezeichnet und war für diverse weitere Kategorien nominiert, darunter Bester Film. Das moralisch sorgsam auslotende Werk "zeigt schonungslos die Realität des Krieges, verurteilt Militarismus ebenso wie falsch verstandenes Heldentum. Kraftvolle Abrechnung mit dem Kriegswahn" .